Die Immobiliennews in Kürze

Jinny Verdonck

19. Juli 2020

Das Volksbegehren zum Mietenstopp wurde vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof abgeblockt

Die Verfassungsrichter in Bayern stimmten mit ihrem Urteil der Argumentation der bayerischen Staatsregierung zu. Da der Bund die Gesetzgebungskompetenz inne habe, gibt es für die Länder keinen Handlungsspielraum. Das Urteil wird von der bayerischen Immobilienwirtschaft begrüßt, denn eine Dämpfung der Mietpreise führe ihrer Ansicht nach zu einem geringeren Wohnungsbau. Währenddessen steht das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Berliner Mietendeckel noch aus. Wann das BGH-Urteil vorliegen wird, ist noch nicht absehbar, es wird aber bereits erwartungsvoll entgegengesehen.

Serviced Apartments haben unter der Corona-Krise gelitten

Vor allem die angespannten Wohnungsmärkte der deutschen Großstädte verzeichneten vor der Corona-Pandemie einen Boom an Serviced Apartments. Das Beratungshaus Apartmentservice hat jedoch in seinem Marktreport eine reduzierte Auslastung festgestellt. Vor der Corona-Pandemie lag die Auslastungsquote noch bei über 90 %, während bis Mai ein Rückgang auf bis zu 40 % erfolgte. Erst im Jahr 2022 soll es laut Erwartungen wieder möglich sein, die Auslastungswerte zu erzielen, die es vor der Corona-Krise gab. Nach Angaben des Marktberichts gab es in insgesamt 631 Häusern 33.900 Serviced Apartments. Mikroapartments mit einer Quadratmetergröße unter 25 Quadratmetern stellten 35 % des Gesamtmarktes dar.

Keine Umsatzsteuerbefreiung bei Kurzzeitmieten

Auf eine kleine Anfrage der FDP gab die Bundesregierung bekannt, dass Sie keine Pläne habe, die Steuerpflichtigkeit für Kurzzeitmieten zu ändern. Das bedeutet, kurzfristige Wohnungsmietverträge sind auch weiterhin umsatzsteuerpflichtig. Vermieter werden aktuell erst dann von der Umsatzsteuer befreit, wenn der Mietvertrag für mehr als sechs Monate abgeschlossen wird.

Studie: Ein Eigenheim macht bei der Partnersuche attraktiv

Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov ist in Zusammenarbeit mit Statista der Frage nachgegangen, was bei der Partnersuche besonders attraktiv wirkt. Von den befragten Frauen gaben 45 Prozent das Eigenheim als Attraktivitätsfaktor an, während es bei den befragten Männern sogar 54 Prozent waren. Damit ist das Eigenheim Spitzenreiter, gefolgt vom Auto. Im Rahmen dieser Umfrage wurden knapp über 2.000 Erwachsene (ab 18 Jahren) befragt.